Ablauf der Vermessung

Der Aufgabekran führt den Stamm in den Rotor. Erreicht der Stammanfang die Lichttaster am Ende des Rotors beginnt die Längenmessung. Die Länge wird über die Umdrehung der Vorschubwalzen ermittelt. Durch die Lichttaster am Einlass des Rotors wird die Längenmessung beendet, bevor der Wurzelanlauf durch den Rotor läuft. Der Abstand zwischen den Lichttastern wird zur bisher gemessenen Stammlänge addiert. Dadurch sind während der gesamten Längenmessung alle Vorschubwalzen im Eingriff.

Während der Stamm durch den Rotor läuft, werden alle 15 mm in zwei getrennten Messebenen die Durchmesserwerte des Stammes durch 4 Ultraschallsensoren ermittelt. Nach Abschluss der Längenmessung wird im Bereich von 12 cm um die Stammmitte, für jede Messebene getrennt, der kleinste Durchmesser ermittelt. Dadurch wird verhindert, dass Aststummel oder Unebenheiten den Durchmesserwert verfälschen.

Die Durchmesser- und Längenwerte werden forstüblich gerundet und zusammen mit Baumart, Güte und Losnummer gespeichert.

Die Bestimmung der Baumart und der Güte erfolgt durch den Kranfahrer, während der Stamm durch den Rotor läuft

Nach Abschluss des Auftrags werden die Daten auf USB-Stick gespeichert und ans Büro übergeben, wo die Holzliste nach Wunsch des Kunden erstellt wird.

Schemazeichnung der Vermessung beim Rambichler Rotor
Hier finden Sie eine genaue Technische Beschreibung im Adobe PDF Format